Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Federwerk’

Gratis App – Pythia Lite orakelt die Zukunft – ab heute im App Store erhältlich –

07/01/2012 Kommentare aus

Ab heute gratis im App Store:

iPhone App Pythia Lite. Die App ist die Lite Version von Pythia, die hier vor einiger Zeit vorgestellt wurde. Einziger Unterschied ist die Anzahl der Deutungstexte. Die App kann zu individuellen Themen befragt werden. Die Antworten geben jeweils Auskunft  über die derzeitigen Tendenzen zu allgemeinen Themen, Liebe & Partnerschaft und Beruf. Auch ein guter Ratschlag am Ende jeden Textes   ist vorhanden, der den Benutzer inspirieren soll über seine eigenen Handlungsweisen und Potentiale zu reflektieren. Die App soll inspirieren und nicht programmieren.

Die Deutungstexte wurden in Anlehnung an die inhaltlichen Aspekte des Rider Waite Tarot erstellt und stellen somit eine gute Unterstützung zur eigenen Reflexion dar.

Ich wünsche Allen, die das App nutzen und testen viel Spaß und freue mich natürlich über jegliches Feedback.

Pythia – iPhone App.

08/12/2011 Kommentare aus

http://www.justthis.de

Jetzt im iTunes Store: http://itunes.apple.com/us/app/pythia/id482577202?l=de&ls=1&mt=8

Jägermeister

07/06/2011 Kommentare aus


Letzthin in frühster Morgenstund
da ging der Jäger mit dem Hund
zum jagen auf die Felder
und anliegenden Wälder.

Gesucht hat er nach Rehen.
So schlich auf leisen Zehen
durch `s Unterholz er mit dem Hunde
doch war erfolglos seine Runde.

Denn von den schönen Rehen
ließ keines sich dort sehen.
Des Jägers Absicht schnell begriffen,
hatten sie längst die Flucht ergriffen.

So hat der Jägersmann beschlossen,
da er des Morgens nichts geschossen,
zum Trost `ne Brotzeit einzulegen
und sich ein Stündchen hinzulegen.

So aß er eine Stulle
und trank aus seiner Pulle
`nen Jägermeister Glas um Glas
bis er den Schriftzug doppet las.

Dann legte er sich in den Wald
und wurde auch schon äußerst bald
von einem Traume heimgesucht,
den er bis heute noch verflucht.

Geträumt vom Bären hatte er,
der viel, viel größer war als er
und der ihm mit der großen Tatze
sein ganzes Angesicht verkratze.

Der Angstschweiß ihm herunterlief,
als er im Walde fest und tief,
in diesem Alptraum er versunken,
weil er `nen Rausch sich angetrunken.

Als er nach Stunden sollt´erwachen,
da war`s ihm keineswegs zum lachen.
Der Kopf tat weh, das Herz ihm raste
so sehr, dass `nen Entschluss er fasste:

Den Schnaps fass ich nun nimmer an,
wenn ich zur Jagd geh´dann und wann.
Auf dass der Bär mir bleib´vom Leibe
und ich der “Jägermeister” bleibe.

<< Christiane Neumann
Nix als lauter Viechereien >>

Kindersegen.

06/06/2011 Kommentare aus


Als Noah seine Arche baute,
um vor der Sintflut zu entfliehen,
kam Fräulein Klapperstorch und schaute,
ob er auch sie ließ mit sich ziehen.

Da Noah den Befehl des Herrn,
gewissenhaft befolgen musst´,
sagte er zu ihr: “Liebend gern.”
Obgleich des Krachs er sich bewußt,
den sie gedachte zu begehen.

Denn Fräulein Storch mit Starallüren,
die stets versuchte vorzuführen,
welch schöne Stimme sie besaß;
stand Tag für Tag im hohen Gras
und wartete, dass ein Mäzen,
dem Klappern nicht könnt´widerstehen
und sie zur zweiten Callas machte.
Doch kein Mäzen auch nur dran dachte.

So ging sie mit auf Noahs Reise
und hoffte hier auf viel Applaus,
doch Noah sprach: “Sei endlich leise!
Noch einen Ton und du fliegst raus!”

In ihrer Ehre schwer beleidigt,
schrieb sie `nen Brief an Noahs Herrn
un bat ihn, dass er sie verteidigt,
er möge das mit Noah klär´n.

Der Herr jedoch, kein Freund vom Klappern,
dachte im Traume nicht daran.
Ließ sie einstweilen weiter plappern
und machte rasch sich einen Plan,
wie er den Schnabel stopfen könnt´.

Um Noah zu beglücken
und alle zu entzücken,
hatte der Herr dann die Idee….

Das Resultat ist uns bekannt,
des Herrn Idee war gar nicht dumm.
Sie wurde zum Kurrier ernannt;
gleich wisst Ihr auch warum,
das Klappern man heut´kaum noch hört:
Frau Storch, die Werteste muss sich beeilen,
um Babys, die das Klappern stört
beim schlafen schnellstens zu verteilen.

<< Christiane Neumann
Nix als lauter Viechereien >>

Frida Fröhlich.

05/06/2011 Kommentare aus


Herr Mops, ein Hund von kleiner Rasse
empfand sein Aussehen furchtbar klasse.
So war bekannt der alte Köter
als arroganter Schürzenjäger,
der seine Pfoten nicht wollt lassen
von Hundedamen feinster Rassen.

Herausgeputzt und parfümiert
ist täglich er umherstolziert,
um Hundedamen nachzuschwänzeln
und  hechelnd um sie `rum zu tänzeln,
wenn sie nicht sein Bedürfnis teilten
und fluchtartig von dannen eilten.

Äußerst genervt von seiner Art,
die Hundedame Frida ward.
Und so beschloß sie irgendwann,
dass das ja wohl nicht angehn kann.

Sie gründete einen Verein
für Hundedamen ganz allein,
zum Schutze von dengleichen,
um des Mops´Rückzug zu erreichen.

Herr Mops, von sich sehr eingenommen,
von Eigenliebe ganz benommen,
sah sein Bestreben gleich erfüllt,
als Frau Afghan, in Nichts gehüllt,
als lediglich ein Negligee,
ihn zu sich bat auf einen Tee.

So ging er zu dem Stelldichein
und stellte sich zuvor drauf ein,
Frau Afghan zu beglücken.
“Nun darf sie sich nicht drücken!”,
dacht´er. “Denn wenn sie mich nicht wollt´,
hätt´sie mich nicht zu sich geholt.”

Was ihn jedoch erwarten sollt´,
hätt´er im Traume nicht gewollt.

Die Hundedamen ihrerseits
hatten für sich nämlich bereits
`nen Schlachtplan ausgedacht,
der dem Don Juan in dieser Nacht
sein lüsteres Benehmen
endgültig sollte nehmen.

Gesagt, getan!
Herr Mops kam an.
Er klingelte, die Tür ging auf
und dann ging alles seinen Lauf.

Sie packten ihn an seinen Ohren
und schütteten ganz unverfroren
`nen Sack voll Flöhe über ihn.
Seitdem ist seine Lust dahin.
Wenn er jetzt schöne Damen sieht,
er lieber schnell von dannen zieht.

<<  Christiane Neumann
Nix als lauter Viechereien >>

Des Hasen Mißgeschick.

04/06/2011 Kommentare aus


Es stellte einst in einem Stalle,
Herr Hase Fräulein Huhn `ne Falle.
Er musste nämlich zu `ner Feier
und brauchte unbedingt noch Eier.

So ging er zu dem Hof des Bauern,
um seiner Beute aufzulauern.

Herr Hase sprach zum eitlen Hahn:
“Weißt Du, dass sie Dich leiden kann?”
Des Hahnes Feuer gleich entfachte
und er ihr schöne Augen machte.

Die Henne fühlte sich geschmeichelt,
in ihrer Eitelkeit gestreichelt,
so dass sogleich zum Hahn sie rannte,
weil nun ihr kleines Herzchen brannte.

Von Liebe ganz besessen,
hat sie doch glatt die Brut vergessen.

Herr Hase dacht sich: “Ei, wie fein,
ihr kleinen Eierlein seid mein!”
Ihr ahnt schon, wie es endet:
Die Polizei hat sie gepfändet.

Und da Herr Hase nicht wollt´zahlen,
muss er sie alljährlich bemalen,
zur Strafe für die Dieberei,
zum Osterfest, als Osterei.

<< Christiane Neumenn
Nix als lauter Viechereien >>

Kategorien:Federwerk, Photonix

Q.

03/06/2011 Kommentare aus


Ein jeder kennt die “Q”, das Tier,
die nicht so clever ist wie wir,
drum sagt im Deutschen man auch: “Du,
das ist vielleicht `ne blöde Q!”

Schaut man die Sprache Englisch an,
erkennt man jedoch gleich daran,
dass unsre Meinung dort nicht zählt,
da man die “Q” für clever hält.

Denn spricht man “Q” auf Englisch aus,
kommt da ein schlichtes “kiu” heraus.
Ein “I”, in Englisch “Ei”, heißt “ich”,
vorangestellt, erschlage mich,
heißt doch “Ei Kiu”, das bei uns heißt:
“Ich Q”, was folgendes beweist:

“IQ” im Deutschen wie in allen Sprachen,
steht ja für Cleverness, bitte nicht lachen!
Und dass nur dumm die deutsche “Q”
als auch warum, klär´ich dazu:

Ihr fehlt das “Ei” der Briten.
Drum möcht´ich Euch nun bitten,
wenn ihr `ne “Q” seht auf der Wiese,
dann bitte, bitte füttert diese.

Mit einem Ei, roh oder gar,
damit ein jeder und sogar
der Brite merkt,
dass unsere “Q”
so clever ist wie sein “Ei Kiu”.

<< Christiane Neumann
Nix als lauter Viechereien >>

Kategorien:Federwerk, Photonix

Kreuzrecht.

03/05/2011 Kommentare aus

„Ist es nicht sonderbar,
daß die Menschen so gerne für die Religion fechten,
und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?“

>>Georg Christoph Lichtenberg<<

Kategorien:Federwerk, Photonix

Das Leben einer Existenz.

02/05/2011 Kommentare aus


„Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt -
die meisten Menschen existieren nur.“

>>Oscar Wilde<<

 

Kategorien:Federwerk, Photonix

Das Wesen.

29/04/2011 Kommentare aus


Herr K. sprach über die Unart, erlittenes Unrecht stillschweigend in sich hineinzufressen, und erzählte folgende Geschichte: Einen vor sich hin weinenden Jungen fragte ein Vorübergehender nach dem Grund seines Kummers. „Ich hatte zwei Groschen für das Kino beisammen, sagte der Knabe, da kam ein Junge und riss mir einen aus der Hand“, und er zeigte auf einen Jungen, der in einiger Entfernung zu sehen war. „Hast du denn nicht um Hilfe geschrieen?“, fragte der Mann. „Doch, sagte der Junge und schluchzte ein wenig stärker.
Hat dich niemand gehört?“ fragte ihn der Mann weiter, ihn liebevoll streichelnd. „Nein, schluchzte der Junge. Kannst du denn nicht lauter schreien?“,  fragte der Mann. „Nein, sagte der Junge“ und blickte ihn mit neuer Hoffnung an. Denn der Mann lächelte. „Dann gib auch den her“, sagte er, nahm ihm den letzten Groschen aus der Hand und ging unbekümmert weiter.”

>>Bertold Brecht<<


Kategorien:Federwerk, Photonix
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.